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  Homöopatie

Nach der über 10-jährigen Ausbildung in Akupunkur hat Dr. Michelsen 1993 eine fast 2-jährige Ausbildung in Homöopathie mit einem Examen abgeschlossen. Weil in dieser Ausbildung die Deutsche Ärztegesellschaft für Aurikulomedizin führend ist, und in der Schweiz bisher gleichwertige Kurse nicht angeboten werden, hat er diese Ausbildung in Deutschland absolviert.
Seither besucht er regelmässig die Experten-Fortbildungskurse dieser beiden Ärztegesellschaften. Diese finden jeweils anfangs März in Davos statt.

Einteilung der Homöopatie

Kleine oder Hausmittel-Homöopathie

Es handelt sich dabei um eine Homöopathie der Laien und Apotheker, die mit Tief-Potenzen (C3 oder D3 bis max. C/D30) nach einem starren Indikations-Register arbeitet. Hier ein Besipeil:

  • bei Fieber:    3x tägl Aconit D6
  • bei Durchfall:    3x tägl Arsenicum D4
  • bei Heuschnupfen:    Similisan-Mischpräparat

Es ist eine einfache, wirkungsvolle Homöopathie, die aber nur bei einmaliger, akuter Krankheit eingesetzt werden soll. Gerade aber für chronische Leiden wie z.B. Heuschnupfen oder Ekzeme sind sie bestenfalls lindernd, keinenfalls aber heilend. Viele fertige Mischpräparate enthalten zudem Mercurius solublilis, das eigentlich heute nur in Ausnahmen verwendet werden soll. (Wir haben ohnehin zuviel "Mercurius-Geist" in unserem bereits genug quecksilbrig-hektischem Zeitalter.)

Klassische Homöopatie

Nach einer ausführlichen Besprechung mit dem Patienten werden die Krankheitssymptome mit oder ohne Computer ausgewertet und danach nur ein einziges Mittel - das Bestpassendste - dem Patienten verschrieben oder abgegeben. Je nach Können und Temperament des Homöopathen werden tiefe bis höhere Potenzen gebraucht (C 12 - C 1000 - XM/CM).

Kontrollierte Homöopatie oder Aurikulo-Medizin

Es handelt sich um eine Weiterentwicklung der Klassischen Homöopathie: Durch die Untersuchungstechnik aus der Ohr-Akupunktur lässt sich nämlich von den möglich richtigen Arzneimittel der klassischen Homöopathie nicht nur das einzig richtige Mittel sondern auch dieses in der richtigen Potenz am Ohr austesten.

Auf diese Weise ist es also möglich zu kontrollieren, ob das gefundene Mittel auf den/die Pantientin zutrifft. Es passt für jedes Ohr jeweils immer nur ein einziges Arzneimittel! Die Möglichkeit so testen zu können bedingt allerdings, dass Dr. Michelsen die verschiedenen Arzneimittel in den verschiedenen Potenzen (C 12 - MM = 1 Million ) hier in der Praxis hat. Von den ca. 1500 Mittel sind die wichtigsten 150 hier. (Es kommen auch immer wieder welche hinzu.)

Eine anhaltende Besserung der Beschwerden ist nur zu errreichen, wenn gleichzeitig toxische (also giftige) Einflüsse aus unserer Umwelt gesucht und ausgeschlossen werden. Mit der Akupunktur-Technik am Ohr ist das möglich. Der/die PatientIn wird also auch gleichzeitig nach den Regeln der Ohr-Akupunktur mit Nadeln, Vitaminen, oder Spurenelementen behandelt.

Weil lateinisch das Ohr "Auriculum" heisst, sprechen wir von Aurikulo-Medizin

Kontrollierte Homöopatie oder Aurikulo-Medizin

Was ist Aurikulo-Medizin?

Die Aurikulomedizin zerfällt in mehrere Teilbereiche, die nur bedingt etwas miteinander zu tun haben:

  • Ohr- und Körperakupunktur
  • Kontrollierte Homöopathie
  • Chinesische Kräutermedizin (TCM)
  • Bachblüten und kalifornische Blüten-Essenzen
  • Bioresonanz (BRT)

Gemeinsam ist allen Teilbereichen, dass die Untersuchung über die (französische) Puls-Tastung (RAC) geht, d.h. der Patient/Patientin wird über seinen/ihren Körper direkt über den Puls nach der entsprechenden Antwort befragt.

Diese Befragung wäre auch mit dem kinesiologischen Muskeltest oder der einarmigen Rute (Biorek) möglich. Die Puls-Abfrage am Handgelenk des Patienten ist jedoch für schneller und einfacher, weshalb sie zu bevorzugen ist.

Die Teilbereiche ergänzen einander in idealer Weise. Im Laufe der Untersuchung kann festgestellt werden, welche Bereiche für die Therapie sinnvoll eingesetzt werden. Meistens sind Kombinationen angebracht. Über deren Ablauf wird der Patient/Patientin von Dr. Michelsen eingehend orientiert, weil er/sie mitmachen können muss.

Der Patient/Patientin muss auch verstehen, weshalb dauerhafte oder befristete Einschränkungen im Tagesablauf in Kauf zu nehmen sind.
Ohne Ihr Einverständnis findet keine Therapie statt!

Untersuchungsgang

  • Kurz-/Schnell-Untersuchung: Ist die Ausnahme; geht nur, wenn klare, einfache Antworten gesucht sind z.B. Verträglichkeit von Medikamenten o.ä. oder zur Fortsetzung einer Therapie mit Kräutern o.ä. Ist im Rahmen einer gewöhnlichen Konsultation gerade noch machbar. Kann im Sitzen durchgeführt werden.
  • Ordentliche, vertiefte Untersuchung: Ist die Regel: Zeitbedarf 30 Minuten! Der Patient muss sich dazu hinlegen. Während der ersten Untersuchung wird gleichzeitig erklärt, was geschieht, sodass niemand sich vor Überraschungen fürchten muss.
  • Ablauf: Als erstes erfolgt immer eine Untersuchung nach den Kriterien der Ohr-Akupunktur. Nur so lässt sich feststellen, ob die Puls-Antworten zutreffend sind, oder ob der Patient instabil (und damit eigentlich nicht therapierbar) ist. Auch Störfelder und toxische Belastungen lassen sich nur so auffinden. Erst danach kommen die weiteren Tests, die für die Therapie in die eine oder andere Richtung weisen. Hier können Vorlieben und Wünsche des Patienten durchaus berücksichtigt werden.

Für weitere Informationen zu den einzelnen Methoden verweise ich auf die folgenden Seiten oder die entsprechenden Rubriken auf dieser Homepage.

Was Sie von der (kontrollierten) Homöopatie wissen sollten

  • Sie ist schwierig, anspruchsvoll, überraschungsreich und interessant, aber sie hat ihre Grenzen:

    • Bei bösartigen Leiden, frischen Verletzungen und Unfällen oder bei überforderter körperlicher Reaktionsfähigkeit ist eine alleinige Aurikulo-Medizin fehl am Platz. Eine Kombination mit naturwissenschaftlichen Methoden ist oft unumgänglich.
    • Therapeutische Hindernisse sind Narben, chronische Entzündungen,Amalgam-Füllungen (quecksilberhaltige Zahn-Plomben) , toxische Belastungen bes. mit Fluor oder Formaldehyd oder chron. Darmstörungen.Sie machen oft eine erfolgreiche Aurikulo-Medizin unmöglich. (Sie finden dazu weiter unten noch genauere Erklärungen darüber)
    • Vorbestehende Körperliche Veränderungen lassen sich natürlich auch nicht beheben. Entsprechende Untersuchungen und Laborkontrollen sind darum weiterhin notwendig, damit nicht Krankheiten übersehen werden, die nicht allein aurikulomedizinisch behandelt werden dürfen.

  • Manchmal liegt das passende Arzneimittel auf der Hand. Dann dauert es nur wenige Minuten, um Ihnen das richtige Mittel geben zu können. Meistens ist aber doch ein gewisser Zeitaufwand notwendig, um die nötigen Tests sorgfältig durchführen zu können. Es ist darum nur selten möglich, in Notfällen eine komplette Austestung vorzunehmen.
    In der Regel bekommen Sie von Dr. Michelsen hier in der Praxis ein paar Globuli ("Kügeli") zum Lutschen in den Mund. Weil es sich dabei meist um Hochpotenzen handelt, wäre es falsch, diese mehrmals in kurzer Zeit zu nehmen. Es ist sogar eher ratsam, danach 4-10 Wochen zu warten, bevor eine weitere Untersuchung vorgenommen wird.

  • Nach einer Arzneimittelgabe können sich verschiedene Wirkungen einstellen:

    • Reaktion oder sog. Erstverschlimmerung: Gewisse Beschwerden werden verstärkt; sogar Fieber ist möglich. Es ist ein Zeichen, dass Ihr Körper auf das Mittel reagiert, und nun daran ist eine (meist früher einmal gehabte) Krankheit zu bewältigen. Diese Reaktion ist also nicht ganz unerwünscht, wenn vielleicht auch nicht immer angenehm. Nach jeder Arzneimittelgabe sind wieder weitere Reaktionen möglich. Auf ein einzelnes Mittel sind aber auch mehrere, aufeinander folgende Reaktionen denkbar.
    • Ihre Beschwerden bessern ohne eine Reaktion (das wäre natürlich allen am angenehmsten!).
    • Für Sie geschieht gar nichts Spürbares, oder Sie merken erst im Nachhinein, was sich im Stillen doch geändert hat, während Ihre Hauptbeschwerden weiter bestehen bleiben. In diesem Fall benötigen Sie ein weiteres Mittel für Ihr Hauptanliegen. Diese Situation ist häufig. Sie wiederholt sich auch dann öfters, wenn Ihr Körper offenbar nur kleine Schritte in Richtung seiner Heilung machen kann.

  • Eine homöopathische Therapie benötigt viel Geduld und geht also nicht sicher ohne (erwünschte) "Neben"-Wirkungen ab.

  • Diese Therapieform wird ebebnfalls m Rahmen des kantonalen Zürcher Krankenkassentarifs abgerechnet. Für auswärtige Patienten ist ein Zuschlag von 40% möglich.


Therapiehindernisse für die Aurikulo-Medizin

Therapiehindernisse machen jede Aurikulo-Medizin auf die Dauer unsicher. Sie wirken wie Sand im Getriebe eines Motors. Es ist darum nötig, diese Hindernisse auszuschalten, oder zumindest zu umgehen. Zu den bisher bekannten, schwierigen Therapiehindernissen gehören die im Folgenden aufgeführten Themen.

Die 5 klassischen Störfelder der Ohrakupunktur

(Histamin - Endoxan - Vitamin C - Prostaglandin 1 - Ginseng)

Diese lassen sich am besten mit der klassischen, kontrollierten Akupunktur in Kombination mit Vitaminen und Spurenelementen beheben. Sie lokalisieren sich oft auf die Nasennebenhölen oder Operationsnarben. Sie sind der wichtigste, direkte Wegbereiter für alle möglichen Gesundheitsstörungen. Sie vermögen eine homöopathische Therapie nach anfänglichem Erfolg wieder zu nichte zu machen.

Verdeckte Zahnstörfelder

Sind eine besondere Form von Störfeldern und gelten - sofern sie nicht entfernt werden - als besonders heimtückisch. Die Behandlung erfolgt wie diejenige der 5 klassischen Störfelder. Sie werden darum oft als 6. Störfeld bezeichnet.

Amalgam

(= Silberamalgam,oder Quecksilber in den Zahnplomben)

steht über den klassischen Störfelder und begünstigen diese so stark, dass diese nur vorübergehend behoben werden können. Darum sind alle Akupunkteure so heftig gegen dieses Füllungsmaterial. (Mittlerweile ist dessen Gebrauch in Schweden ja verboten worden.)

Als Therapie kommt eigentlich nur die totale, schonende Entfernung in Frage. Dies ist jedoch oft teuer und benötigt auch Zeit. Darum kann das Amalgam mit Selen blockiert werden. Es ist allerdings damit immer noch im Körper und daher als mögliches Hindernis vorhanden! Quecksilber ist übrigens ein sehr gutes Desinfektionsmittel, das früher im Merfen eingesetzt wurde. (Diese Verwendung ist schon einige Jahre verboten.)

Fluor aus der Zahnpasta

Wir benötigen regelmässig Fluor als Spurenelement, das erhalten wir im Kochsalz. Nun hat es aber fast in allen Zahnpasten ebenfalls beträchtlich Fluor, und das ist sehr oft zuviel. Fluor ist ein sehr aggressiver Stoff (vergleichbar mit dem Chlor, das am Ozon-Loch beteiligt ist).

Unter der täglichen Anwendung / Zufuhr von zuviel Fluor ist es dem Körper nie möglich ein stabiles Gleichgewicht zu finden. Als Folge können die behobenen Störfelder wieder auftreten, d.h. der Körper kann nie richtig gesund werden, bzw. bleibt krank. Therapie: Zähneputzen mit einer fluorfreien Zahnpasta (Die Zähne werden mit der Bürste gereinigt und nicht mit der Zahnpasta).

Formaldehyd / Formalin

st ein Desinfektionsmittel der Zahnärzte, um bei Wurzelbehandlungen die Wundhöhlen zu desinfizieren. Daneben ist es auch ein Wohngift und kommt in Spanplatten, Teppich-Klebern etc. vor. Formalin tötet jedes Leben ab und ist darum stark toxisch.

Umweltgifte

Jede Form von Umweltgiften schwächt unsere Körperabwehr. Kann sich der Körper nicht mehr dagegen wehren oder erholen, so kommt es zu krankhaften Erscheinungen. Umweltgifte treten in kleinsten Mengen auf, und sind oft eine Folge unachtsamer Vernichtung von Giften:

  • Aluminium: aus Aluminium-Pfannen oder -Kochgeschirr (Camping-Kocher)
  • Blei: aus dem Benzin (bleifrei ist nicht ohne Blei!)
  • Cadmium: aus Batterien oder Autopneus
  • Dioxine: aus ungenügend hoher Verbrennung von Plastik und chemischen Abfällen
  • Palladium/Titan: Spurenelemente zur Verbesserung von Eigenschaften von zahntechnischen Spangen und Brücken.
  • PCB: aus Transformatoren und Plastik-Stoffen reichert sich im Fettgewebe von Fischen und andern Tieren an


Darmflora

Den intensivsten Kontakt mit unserer Umwelt haben wir durch unser Essen: Wir nehmen beim Essen unsere Umwelt direkt in unseren Körper auf. Ein beträchtlicher Teil unserer Körperabwehr ist daher in der Darmwand stationiert. Dies erklärt auch, warum Abwehrstörungen und Allergien sehr oft mit Darmstörungen verbunden sind.

Damit wir unsere Nahrung endgültig abbauen können braucht es im Dickdarm verschiedene Bakterien. Diese Bakterienmischung nennt man Darmflora.

Da unsere Nahrung heute zuviel Zucker und Weissmehlprodukte (Brot, Mehlspeisen etc.) enthält und viel zu wenig Frischwaren (Obst, Gemüse), ist diese Flora heute oft in ihrer Zusammensetzung verändert und breitet sich auch bis in den Dünndarm aus.

Wenn dann noch ein Antibiotikum (ist gegen Bakterien gerichtet!) eingenommen werden muss, oder Quecksilber aus Amalgam-Füllungen oder Fluor als Deskinfektionsmittel ständig vom Mund her nachgeführt werden, ist es nicht verwunderlich, wenn diese Flora oft erheblich gestört ist. Eine gleich schädigende Wirkung weisen auch Konservierungsstoffe in Nahrungsmittel auf (E Zusatz-Stoffe Nr. E200 - E299, aber auch einige Stabilisatoren).

Die grossen Gegenspieler der Bakterien in der Natur sind auch im Darm die Pilze (speziell Candida albicans). Diese finden unter diesen Bedingungen einen geeigneten Boden für ihr Wachstum. Normalerweise hat es im ganzen Darm keine Pilze. Eine gestörte Darmflora führt aber zu einer gestörten Darmtätigkeit.

Von der Körperakupunktur her kennen wir die energetische Verknüpfung des Darmes mit den Nasen-Nebenhöhlen. Es ist darum nicht verwunderlich, dass chronische Darmstörungen zu Störungen in den Nasen-Nebenhöhlen führen. Und damit wären wir wieder bei den klassischen Störfeldern, welche die wichtigsten Wegbereiter für Krankheiten sind.

Wenn aber die Ursachen für diese klassischen Störfelder nicht behoben sind, lassen sich die Störfelder nur vorübergehend beheben und werden bald wieder erscheinen - und weiter krank machen.

Die Therapie einer gestörten Darmflora ist langwierig:

  • Sie beginnt mit einfachen Massnahmen wie morgens nüchtern (verdünnten) Apfelessig.
  • Vollkornbrot und Bifidus-Yoghurt schliessen sich an.
  • Ideal wäre eine Müesli - Rohkost-Diät mit möglichst wenig tierischen Eiweissen hin bis zu einer vegetarischen Ernährung.
  • Der Einsatz von Medikamenten gegen Pilze und für eine Verbesserung der Darmflora sind zwar zusätzliche Möglichkeiten, sind aber ohne Umstellungen im Essen nur von kurzer Dauer erfolgreich.
  • Wenn nichts mehr nützt, kommt eine totale Fastenkur (z.B. Buchinger Heilfasten) in Frage. Dieses Fasten kann immer empfohlen werden. Besonders nach dem Fastenbrechen muss dabei auf den Wiederaufbau der Darmflora geachtet werden. Dr. Michelsen ist gerne bereit weitere Anleitungen zu geben (Wir haben in Dübendorf jeweils vor Palmsonntag eine oekumenische Fastengruppe, die aus unterschiedlichen Gründen ca. 1 Woche gemeinsam fastet).

Der Aufwand scheint gross, und ist es teilweise auch. Aber er lohnt sich, denn aus den Störungen der Darmflora als Ausdruck einer Störung im Bewältigen unserer Umwelt (seelisch wie körperlich!) leiten sich viele Krankheiten ab, die sich anders schwerlich oder gar nicht heilen lassen.

Bachblüten

Bachblüten sind eine wertvolle Ergänzung zur Homöopathie. Sie entsprechen auf dem rechten Ohr dem homöopathischen Mittel auf dem linken Ohr. Es kann also nur eine einzige Bachblüte auf einen Patienten zutreffen, die darum auch ausgetestet werden muss.

Chinesische Kräutermedizin (TCM)

Die chinesischen Heilkräuter gehören zu den best untersuchten und beobachteten Heilkräuter der Welt. Die alten Chinesen besassen nicht nur für die Akupunktur eine einmalige Beobachtungsgabe sondern auch für ihre zahlreichen Heilkräuter, die sie sehr sinnreich nach ihrer Energielehre einzusetzen verstanden und verstehen.

Es gibt auch Versuche unsere europäischen Heilkräuter in die chinesische Energielehre der TCM einzubinden. Die nächsten Jahre werden zeigen, ob sich diese bewähren werden.

Herausfinden der geeigneten Rezeptur

Mit einer Musterkollektion von mehr als 125 originalen chinesischen Rezepturen kann Dr. Michelsen mit der Puls-Diagnostik die für Sie geeignete Rezeptur heraustesten.

Um nach Bedarf die gefundene Rezeptur mit einzelnen Kräutern ergänzen oder abändern zu können, hat er auch ein Herbar von 250 einzelnen, originalen chinesischen Kräutern angeschafft. (Ein Herbar ist eine Sammlung von Kräutern und Pflanzen.)

Die Rezepturen tragen normalerweise 2 unterschiedliche Namen: Einen chinesischen (z.B. Bai Hu Tang) und eine pharmakologischenen Namen (z.B. Gypsum C). In der Schweiz verwenden wir meistens beide Namen, damit keine Verwechslungen vorkommen.

Wie kommen Sie zu Ihrem Mittel?

Die von Dr. Michelsen bei Ihnen herausgefundene Rezeptur wird er per Fax an die Spezial-Manufakturen für chinesische Rezepturen (z.B. SINECURA, Aarau oder Bollwerk-Apotheke, Bern) schicken. 1-2 Tage später werden Sie von dort Ihr Mittel mit der Post direkt zugeschickt erhalten (Die Rechnung wird gleich dabei liegen).

In der Regel handelt es sich um ein Pulver/Granulat, Tabletten oder gelegentlich auch um ein flüssiges Konzentrat. Wo die Einnahmezeiten wichtig sind, wird dies Dr. Michelsen mit Ihnen besprechen, ebenso die Gebrauchsanweisung.

Die Rezeptur, die Sie mit der Post zugeschickt erhalten, trägt normalerweise keine Namens-Bezeichnung. Auf der beigelegten Rechnung hingegen steht normalerweise die pharmakologische Bezeichnung.

Anwendung

Bei Tabletten nehmen Sie täglich 3 x 3 Tabletten mit genügend Wasser oder Tee ein.

Bei Pulver/ Granulaten können Sie morgens und abends je 1 Teelöffel mit heissem Wasser zu einem Tee angiessen und möglichst warm trinken. Sie können das Granulat aber auch einfach trocken in den Mund nehmen und mit Wasser/Tee herunterspühlen (morgens und abends). Sollten Sie Mühe mit dem Geschmack haben (was oft vor kommt), können Sie anfänglich die Dosis halbieren, bis Sie sich an den Geschmack gewöhnt haben. Dann sollen Sie aber wieder versuchen, eine ganze Tagesdosis einzunehmen.

Die zugeschickte Menge entspricht der vorgesehen Einnahme-Dauer. Sollte das Mittel aufgebraucht sein, und wenige Tage später Ihr Befinden sich aber wieder verschlechtern, kann Ihnen Dr. Michelsen nochmals eine Verlängerung der Behandlung organisieren. Am besten rufen Sie an, oder schicken ein e-mail oder einen Fax.

Nach 4-6 Wochen findet in der Regel eine Kontrolle bei Dr. Michelsen statt, wo das weitere Vorgehen auf Grund der neuen Untersuchung besprochen wird.

Kosten

Die TCM ist wohl die beste Ergänzung zur Aurikulomedizin, die Dr. Michelsen Ihnen anbieten kann. Aber sie ist nicht billig (und nicht immer angenehm im Geschmack einzunehmen).

Eine Zusatzversicherung dafür bei der Krankenkasse wäre darum empfehlenswert. Je nach Kasse heissen diese "Completa", "Natura", "Comfort", etc. Am besten weiss darüber Ihre Krankenkasse bescheid. Meistens steht es auch auf Ihrem Kassen-Kärtchen. Bringen Sie dieses auf alle Fälle darum mit.

Informationen über Zusatzversicherungen finden Sie auch unter www.medix-aerzte.ch - Medix-Tipps - Zusatzversicherung

Qualitätskontrollen der Rezepturen

Chinesische Kräuter sind auf dem Weltmarkt sehr gesucht. Dies bestimmt einerseits ihren Preis, anderseits auch ihre Qualität.

Es ist fraglich, wie und ob Umweltgesetze in China eingehalten werden. Die meisten Kräuter, die SINECURA in Aarau verwendet, stammen darum aus Taiwan. Aber auch von dort sind verschiedene Qualitäten erhältlich.

SINECURA macht von jeder der eingehenden Sendung entsprechende Untersuchungen über unzulässige Belastungen auf Schwermetalle oder Pilze etc, je nach Anfälligkeit der zu testenden Droge. (Droge: Fachausdruck für getrocknete Kräuter). Es kann darum vorkommen, das ein Rezept wegen unzulässigen Belastungen der Roh-Drogen vorübergehend nicht lieferbar ist. SINECURA ist in diesen Analysen europaweit führend und kann so für die Qualität ihrer Rezepte einstehen.

Ein Merkblatt zu diesem Thema werden Sie bei Ihrer Arznei beigelegt finden.

Weitere Links: www.sinecura.ch


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